Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

WestLB im Minus

Die Westdeutsche Landesbank hat wegen der Aufstockung der Risikovorsorge im ersten Halbjahr 2003 ein Minus von 359 Millionen Euro ausgewiesen. Nach internationalen Vorschriften erreichte der Fehlbetrag 195 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge verbesserte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 49,7 Prozent auf 317 Millionen Euro. Im Jahr 2004 werde die Bank aber wieder schwarze Zahlen schreiben, erklärte Vorstandschef Johannes Ringel. dpa

Cisco verdient mehr

Der weltgrößte Anbieter von InternetAusrüstungen verdiente im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 2002/2003 (26. Juli) 982 Millionen Dollar (861 Millionen Euro) Das entsprach einem Gewinnanstieg von 27,2 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Umsatz von Cisco schrumpfte um 2,6 Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr verdoppelte sich der Gewinn auf 3,6 (Vorjahr 1,9) Milliarden Euro. Der Jahresumsatz erreichte 18,8 (18,9) Milliarden Dollar. dpa

Mövenpick spürt Flaute

Mövenpick ist im ersten Halbjahr 2003 dank des Verkaufs von Unternehmensteilen in die Gewinnzone zurückgekehrt. In den ersten sechs Monaten wurde ein Gewinn von 155,7 Millionen Franken (rund 111 Millionen Euro) ausgewiesen im Vergleich zu einem Verlust von 13,0 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2002. Beim operativen Ergebnis machte sich weiterhin die Konsumflaute bemerkbar. Das Minus stieg auf 13,1 (Vorjahreszeit 2,5) Millionen Franken. dpa

Rossmann nimmt kd-Läden

Der Konkurrenzkampf auf dem deutschen Drogeriemarkt zwingt die Tengelmann-Tochter kd zu einer engen Zusammenarbeit mit der Rossmann-Gruppe. Rossmann übernimmt zum 1. September insgesamt 69 kd-Filialen und für 320 weitere kd-Läden das operative Geschäft. 50 unwirtschaftliche kd-Standorte sollen geschlossen oder an andere Geschäftsbereiche abgegeben werden. Der Zusammenarbeit muss das Kartellamt noch zustimmen.AP

IDS Scheer erhält US-Auftrag

Das Saarbrücker Software- und Beratungshaus soll die US-Armee bei der Optimierung von Computersoftware unterstützen. Der Auftrag umfasst nach Firmenangaben vom Mittwoch Beratungsleistungen im Umfang von etwa 20 Millionen US-Dollar (17,6 Millionen Euro). dpa

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