Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

CropScience legt zu

Die Pflanzenschutzsparte von Bayer will in den kommenden Jahren im Durchschnitt doppelt so stark wachsen wie der Markt. Im ersten Halbjahr 2003 steigerte Bayer Crop-Science den Umsatz bedingt durch Zukäufe um 66 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Nach einem starken ersten Quartal hatte das operative Ergebnis der Sparte im zweiten Quartal jedoch weit unter den Erwartungen von Analysten gelegen. Ab dem Jahr 2006 will Bayer Crop-Science Einspareffekte in Höhe von 570 Millionen Euro erzielen. Die Marge beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll bis 2006 rund 29 Prozent erreichen. rtr

Tui will dänischen Billigflieger

Europas größter Touristikkonzern Tui prüft nach Angaben aus Branchenkreisen den Kauf der dänischen Billigfluglinie Sterling. Tui wollte sich zu Übernahmeplänen für Sterling am Mittwoch nicht konkret äußern, bestätigte aber weit reichende Überlegungen zur Sanierung des für Tui enttäuschenden Skandinavien-Geschäftes. „Wir prüfen zurzeit alle möglichen Optionen, um dort unser Ergebnis nachhaltig zu verbessern. Mehr können wir dazu im Moment nicht sagen“, sagte ein Tui-Sprecher. rtr

Thales bietet für HDW

Der französische Rüstungskonzern Thales soll rund 500 Millionen Euro für den Kieler U-Boot-Bauer Howaldtswerke Deutsche Werft AG (HDW) bieten. Dies berichtete die französische Zeitung „Les Echos“ unter Berufung auf Branchenkreise. Das Unternehmen soll bereit sein, auch andere europäische Interessenten – etwa den deutschen ThyssenKrupp-Konzern – an einer Übernahme zu beteiligen. HDW gilt wegen seiner Brennstoffzellen-Technologie als begehrt und gehört seit etwa einem Jahr dem US-Fonds One Equity Partners (OEP). Laut „Les Echos“ will sich der Fonds von der Werft trennen, dabei aber zumindest die seinerzeit gezahlten 800 Millionen Euro erlösen.dpa

Neuer Name für Fachverlage

Nach dem Verkauf von Bertelsmann-Springer an die Investorengruppe Cinven und Candover wird die Berliner Fachverlagsgruppe ihren Namen ändern. Das Unternehmen, zu dem 70 Verlage weltweit gehören, wird künftig unter der Dachmarke Springer Science+Business Media auftreten. Der Gesamtumsatz der Gruppe erreichte im vergangenen Jahr 731 Millionen Euro. Mit 5282 Mitarbeitern ist die Gruppe in 16 Ländern aktiv. Insgesamt werden jährlich 700 Zeitschriften und rund 4000 Buch-Neuerscheinungen publiziert. Tsp

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