Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

O2 bietet DatenPauschaltarife

Der kleinste der vier deutschen Mobilfunkanbieter O2 will seinen Kunden einen Festpreis für mobile E-Mail- und Internet-Nutzung anbieten und damit neue Kunden gewinnen. Offen ließ der Konzern jedoch, ob der Pauschaltarif Gewinn bringend ist. Die Tochter der britischen mmO2 wird ab 15. September für monatlich 4,95 Euro ihren Kunden das Surfen im Internet sowie unbegrenztes Senden und Empfangen von E-Mails übers Handy ermöglichen. Beschränkt auf E-Mails kostet das Angebot 2,95 Euro im Monat. rtr

Bayer schließt neue Vergleiche

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat weitere Vergleiche mit Klägern im Fall des zurückgerufenen Medikaments Lipobay geschlossen. Insgesamt hat sich der Konzern mittlerweile in 1342 Fällen außergerichtlich geeinigt und dafür 477 Millionen Dollar gezahlt. Im August hatte Bayer die Zahl der außergerichtlich geschlossenen Vergleiche noch mit 1211 und die damit verbundenen Zahlungen mit 432 Millionen Dollar angegeben. Die Zahl der Klagen stieg bis September um 1100 auf 11200. rtr

Telekom zahlt 20 bis 25 Cent

Die Deutsche Telekom peilt für das Geschäftsjahr 2004 angeblich eine Dividende von 20 bis 25 Cent pro Aktie an. Das Magazin „Focus-Money“ berichtete am Mittwoch vorab, Telekom-Finanzchef Karl-Gerhard Eick habe diese Zahlen gegenüber Analysten und Fondsmanagern als realistisch bezeichnet. Als Obergrenze für die Dividendenausschüttung habe sich die Telekom auf einen Betrag in Höhe von 35 Cent pro Aktie festgelegt. Die Telekom wollte den Bericht nicht kommentieren. AP

Heineken verkauft mehr Bier

Der niederländische Bierbrauer Heineken hat im ersten Halbjahr 2003 weltweit 45,4 Millionen Hektoliter Bier verkauft. Dies waren neun Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Der Reingewinn erhöhte sich nach dem Verkauf einer Brauerei in Argentinien um 21 Prozent auf 400 Millionen Euro. Vor Sonderposten und Goodwill-Abschreibungen lag der Gewinn mit 334 Millionen Euro lediglich um ein Prozent über dem Vorjahresergebnis. dpa

Mediaset verdient mehr

Der Medienkonzern Mediaset der Familie des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi hat im ersten Halbjahr 2003 sowohl seinen Vorsteuergewinn als auch den Umsatz kräftig gesteigert. Vor allem dank wachsender Werbeeinnahmen sei der Gewinn vor Steuern um knapp 23 Prozent auf 438,2 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz sei in Jahresfrist um 25 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro gewachsen. Auch die Prognose für das Gesamtjahr sei optimistisch. dpa

Thomas Cook legt still

Der Touristikkonzern Thomas Cook steigt angesichts steigenden Konkurrenzdrucks und massiver Absatzeinbrüche auf dem deutschen Reisemarkt erneut auf die Kostenbremse und verkleinert seine Flotte. Bis Sommer 2004 sollen bei Condor weitere sechs Flugzeuge stillgelegt werden. Damit verbunden ist der Abbau von 356 Stellen. Der Stellenabbau soll sozialverträglich mit Hilfe von Verlagerungen, Teilzeitregelungen und Kurzarbeit gestaltet werden. AP

Commerzbank senkt Risiken

Die Commerzbank AG will 2004 die Vorsorge für faule Kredite unter eine Milliarde Euro senken. Davon geht der für das Risikomanagement zuständige Vorstand Wolfgang Hartmann laut einer im Internet veröffentlichten Präsentation aus. Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller hatte im August mitgeteilt, dass 2003 die Risikovorsorge eine Milliarde Euro betragen soll. 2002 hatte sie 1,3 Milliarden Euro betragen. dpa

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