Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

InformatecProzess geht weiter

Der Prozess gegen die Informatec-Gründer Gerhard Harlos und Alexander Häfele wird entgegen den Vorstellungen der Verteidiger nicht ausgesetzt. Auch die Anträge, die zwei Anklagepunkte wegen Verjährung fallen zu lassen, wies das Augsburger Landesgericht ab. Harlos und Häfele sollen Anleger mit falschen Erfolgsmeldungen getäuscht und hohe Summen aus Aktiengewinnen kassiert haben. Der Gesamtschaden wird auf etwa 250 Millionen Euro geschätzt. ddp

Eon-Tochter wird verkauft

Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) hat dem Verkauf der Eon-Tochter Gelsenwasser an die Stadtwerke Bochum und Dortmund zugestimmt. Der Gas- und Wasserversorger gehe damit an einen unabhängigen Investor. Diese Auflage war Bestandteil der im vergangenen Jahr erteilten Ministererlaubnis für den Zusammenschluss von Eon und Ruhrgas. dpa

Münchner Rück uneins

Beim weltgrößten Rückversicherer Münchner Rück ist man sich noch nicht darüber einig, wie man auf die Herabstufung durch Rating-Agenturen reagieren soll. Umstritten ist offenbar vor allem eine mögliche Kapitalerhöhung. Mittelfristig denkt die Firma aber über eine deutliche Senkung ihres Hypo-Vereinsbank-Anteils von 26 Prozent nach. Das kündigte der künftige Vorstandschef Nikolaus von Bomhard an. AP

Tui verkauft AMC

Der weltgrößte Reisekonzern Tui wird seine britische Handelstochter AMC für rund 200 Millionen Euro an deren Manager verkaufen. Der Aufsichtsrat solle dem Schritt bei seiner Sitzung am nächsten Montag auf Mallorca zustimmen, hieß es in Konzernkreisen. Ursprünglich sollte der Verkauf von AMC schon früher erfolgen, was aber an zähen Verhandlungen gescheitert war. dpa

BAE Systems reduziert Verlust

Der britische Luftfahrt- und Rüstungskonzern BAE Systems hat im ersten Halbjahr 2003 seine Verluste von 63 Millionen Pfund im Vorjahr auf 47 Millionen Pfund (66,7 Millionen Euro) reduziert. Der Umsatz lag mit 6,82 Milliarden Pfund auf Vorjahresniveau. Für die ersten sechs Monate werde BAE Systems wie bereits im Vorjahr eine Dividende von 3,7 Pence je Aktie vorschlagen. dpa

Voestalpine wird privatisiert

Beim österreichischen Stahlkonzern Voestalpine hat die Vollprivatisierung begonnen. Seit Donnerstag läuft das öffentliche Angebot zur Zeichnung einer Wandelanleihe, über die 10 bis 15 Prozent der Voest-Anteile aus dem Besitz der staatlichen Beteiligungsholding ÖIAG verkauft werden sollen. Die restlichen bis zu 25 Prozent werden nächste Woche an der Wiener Börse platziert. dpa

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