Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Lufthansa Cargo baut ab

Der weltgrößte Frachtflieger wird acht Flugzeuge des Typs Boeing 747 verkaufen. Im Gegenzug werden fünf gebrauchte Maschinen vom Typ MD11 gekauft. Während die Boeing 105 Tonnen Fracht transportieren kann, sind es bei der MD-11 rund 85 Tonnen. Die Lufthansa-Tochter baut damit ihre Kapazität um rechnerisch 20 Prozent ab. Sie verfügt in Zukunft über eine einheitliche Fracht-Flotte von 19 Flugzeugen des Typs MD-11. dpa

Airbus erwägt US-Produktion

Airbus strebt ein industrielles Standbein in den USA an, sofern der europäische Flugzeugbauer beim Zuschlag für den Bau eines Tankflugzeugs der US-Luftwaffe berücksichtigt werden sollte. Es gehe nicht um eine Fabrik für die gesamte Herstellung eines Flugzeuges, das in seiner Grundausstattung im südfranzösischen Toulouse gefertigt würde. Die Umrüstung und die „Militarisierung“ des Flugzeuges könnten jedoch in den USA erfolgen, teilte Airbus mit. dpa

Axa kauft Mony-Gruppe

Der französische Versicherer Axa kauft die auf Lebensversicherungen spezialisierte amerikanische Mony-Gruppe für 1,5 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro). Axa, einer der weltweit führenden Versicherungskonzerne, will mit diesem Kauf seine Stellung auf dem amerikanischen Markt um etwa ein Viertel ausbauen. dpa

ABB gibt Kabelgeschäft auf

Der Technologiekonzern ABB will in Deutschland aus dem Kabelgeschäft aussteigen. Bis Ende des Jahres soll die ABB Energiekabel GmbH in Mannheim mit rund 350 Beschäftigten entweder verkauft oder geschlossen werden. Vorstandschef Bernhard Jucker begründete den Schritt mit dem rapiden Preisverfall. ABB will nach tiefroten Zahlen im vergangenen Jahr mit einem umfangreichen Sparkonzept mit Standortschließungen und einem weit reichenden Stellenabbau 2005 wieder in die Gewinnzone kommen. Bis Ende 2004 soll die Zahl der Beschäftigten von 15855 im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres auf 12500 abgesenkt und die Zahl der Standorte bundesweit von 115 auf 55 verringert werden. dpa

Freenet-Aktien verkauft

Mobilcom trennt sich von 20 Prozent der Aktien seines Tochterunternehmens Freenet und wird dafür 176 Millionen Euro erhalten. Mit knapp 53 Prozent werde Mobilcom jedoch langfristig die Mehrheit an Freenet behalten, teilte das Unternehmen mit. Die Aktien wurden nicht über die Börse, sondern sondern mit Hilfe der Deutschen Bank bei in- und ausländischen Investoren platziert. Die Bürgschaft des Bundes gibt Mobilcom zurück. dpa

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