Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Nüchterne KarlsbergBilanz

Die Karlsberg-Brauerei hat dank guter Geschäfte mit alkoholfreien Getränken ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2002/2003 um 9,9 Prozent auf 647,1 Millionen Euro erhöht. Der nicht näher bezifferte Gewinn des Karlsberg-Verbundes blieb nach Mitteilung vom Mittwoch etwas unter dem des Vorjahres. Der zu den zehn größten deutschen Getränkeunternehmen gehörende Karlsberg-Verbund steigerte sein Biergeschäft um 3,4 Prozent, profitierte aber vor allem von einem 19,7-prozentigen Umsatzplus bei alkoholfreien und anderen Getränken. Der Zweig Dienstleistungen und sonstige Erlöse wuchs um 9,9 Prozent. dpa

Kinokette Kieft & Kieft gerettet

Die Finanzkrise bei Deutschlands größtem Kinobetreiber Kieft & Kieft ist abgewendet. Die Gesellschafter hätten dem Unternehmen neun Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um eine akute Liquiditätskrise abzuwenden, sagte Miteigentümer Heiner Kieft am Mittwoch. Derzeit versucht Kieft zudem, für seine Multiplex-Kinos Mietnachlässe in Höhe von rund vier Millionen Euro pro Jahr zu erzielen. Noch Ende Juni hatte das Management erklärt, es bestünden wegen des schlechten Kino-Sommers Zweifel an der Überlebensfähigkeit des Unternehmens. HB

Bahn-Auftrag für Siemens

Die Siemens-Sparte Bahntechnik hat von einem englisch-französischen Konsortium einen Auftrag zur Lieferung von Triebzügen im Wert von 500 Millionen Euro erhalten. Die 56 Züge, die Reisegeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern erreichen, seien für den Intercity-Verkehr in Nordengland vorgesehen. Sie sollen von 2006 an eingesetzt werden, teilte Siemens in Erlangen mit. dpa

Swiss beziffert Finanzbedarf

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat nach Angaben ihres Verwaltungsratspräsidenten Pieter Bouw einen Kreditbedarf von 400 bis 500 Millionen Franken (258 bis 322 Millionen Euro). Es handle sich um einen Liquiditätspuffer für unvorhergesehene Ereignisse, sagte Bouw in einem Interview. AP

Berliner Bestatter kauft zu

Die Bestattergruppe Ahorn-Grieneisen hat die Münchner Firma Trauerhilfe Denk gekauft. Der größte deutsche Bestattungsverbund vereine damit nun 570 Niederlassungen, teilte Ahorn-Grieneisen am Mittwoch mit. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Nach der Fusion erzielt der Verbund mit 1000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 80 Millionen Euro. dpa

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