Wirtschaft : Kurzmeldungen

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LEXIKON

Konjunktur

Das Auf und Ab der Wirtschaft fassen Ökonomen unter dem Begriff Konjunktur zusammen. Die Zeit mit dem stärksten Wachstum ist der Boom, die schlimmste die Rezession oder gar die Depression, bei der die Produktion dauerhaft schrumpft und hohe Arbeitslosigkeit herrscht.

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Mit dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst man die Leistung einer Volkswirtschaft. Es gibt den Wert aller Güter und Dienstleistungen an, die innerhalb einer bestimmten Periode – in der Regel ist das ein Jahr – in einem Land produziert wurden.

Frühindikator

Um die Wirtschaftsentwicklung vorauszusagen, achten Ökonomen auf bestimmte Signale, wie Auftragseingänge oder Energieverbrauch. Wenn bei einem Unternehmen etwa mehr Aufträge für Maschinen eingehen, kann das ein Hinweis sein, dass die Industrie wieder mehr produzieren will – und es mit der Wirtschaft bald bergauf geht.

Produktivität

An der Produktivität kann man ablesen, wie ergiebig ein Unternehmen wirtschaftet. Dazu wird die Menge der eingesetzten Produktionsfaktoren (wie Arbeitskraft, Zeit und Kapital) mit der Menge der daraus erzeugten Güter (zum Beispiel Autos) verglichen.

Leitzinsen

Die Leitzinsen geben an, zu welchen Konditionen Banken Kredite bei der Zentralbank aufnehmen können. Steigende Leitzinsen führen dazu, dass das Fremdkapital für Unternehmen teurer wird. Dadurch sinken die Investitionen, die im Umlauf befindliche Geldmenge und die Inflationsrate. Und auch das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich.

Defizitquote

Ein Defizit ist der Fehlbetrag eines Haushaltes. Er beschreibt die Summe an Krediten, die der Staat neu aufnehmen muss, um seine Ausgaben zu finanzieren (Neuverschuldung). Der Anteil der Neuverschuldung eines Staates am Bruttoinlandsprodukt ist die Defizitquote. brö/pet

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