Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Merck legt zu

Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat im dritten Quartal einen deutlichen Ergebnissprung gemacht. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, habe das operative Ergebnis von Juli bis September um 23 Prozent auf 176 Millionen Euro zugelegt. Beigetragen zum Zuwachs haben Flüssigkristalle, die für Flachbildschirme verwendet werden. AP

Deutsche Bank lagert aus

Bis Jahresende will die Deutsche Bank ihren Einkauf auslagern. Das Unternehmen will dadurch Kosten einsparen. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, ist die Unternehmensberatung Accenture dafür in der engeren Auswahl. Die Zeitung beruft sich dabei auf Branchenkreise. Weder Deutsche Bank noch der IT-Dienstleister haben sich jedoch bisher dazu geäußert. rtr

ABB macht wieder Verlust

Der hochverschuldete Elektro- und Anlagenbaukonzern ABB schreibt trotzt Fortschritten im operativen Geschäft weiter rote Zahlen. Die für dieses Jahr geplante Rückkehr in die Gewinnzone soll erst 2004 erfolgen. Bei der Vorlage der Quartalszahlen teilte der Konzern zudem mit, dass sich der geplante Verkauf der Sparte Öl, Gas und Petrochemie weiter verzögert. dpa

BMW bleibt optimistisch

Der Autohersteller BMW will auch im folgenden Jahr auf Rekordkurs bleiben. Die Absatzzahlen im Oktober deuten darauf hin, dass die Marke von einer Million verkaufter Autos von 2002 dieses Jahr noch überboten wird. Vertriebsvorstand Michael Ganal sagte, er sei für das Jahr 2004 optimistisch: „Der Genosse Trend stimmt.“ dpa

Honda startet durch

Der japanische Autobauer Honda hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewinn eingefahren. Unter dem Strich blieb dem Unternehmen zwischen April und September ein Nettoüberschuss von 239,2 Milliarden Yen (1,9 Milliarden Euro), wie Honda in Tokio mitteilte. Dies waren fast 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Honda erhöhte seine Gewinnerwartung für das gesamte Geschäftsjahr. AFP

Aeroflot will ins Skyteam

Die russische Fluglinie Aeroflot will sich der Allianz Skyteam unter der Führung von Air France anschließen. Eine offizielle Zustimmung des Vorstandes des russischen Unternehmens steht allerdings noch aus. Skyteam ist auf der Suche nach weiteren Partnern. Interesse haben die China Southern, die portugiesische TAP sowie Alitalia.dpa

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