Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

EnBW streicht 2000 Stellen

Der Energiekonzern EnBW streicht bis zu 2000 Stellen. Betriebsrat und Geschäftsleitung der Energie Baden-Württemberg einigten sich auf einen sozialverträglichen Stellenabbau ohne Entalssunge EnBW will bis zum Jahr 2006 im Bereich Personal 350 Millionen Euro sparen. Das Unternehmen hatte im ersten Halbjahr einen Rekordverlust von 927 Millionen Euro eingefahren. AP

Intershop zieht sich zurück

Das wirtschaftlich angeschlagene Software-Unternehmen Intershop will sich im kommenden Halbjahr von der US-Computerbörse Nasdaq zurückziehen. „Das Handelsvolumen ist zu gering“, sagte Vorstandschef Jürgen Schöttler. Er erhofft sich Kostenersparnisse. Der radikale Sparkurs führte im dritten Quartal zu einem Rückgang der Verluste um 43 Prozent auf 3,8 Millionen Euro. dpa

Jack White erhöht Kapital

Der Berliner Produzent Jack White Productions hat beschlossen, das Grundkapital um bis zu 600 000 Euro zu erhöhen. Das Grundkapital des Konzerns steigt damit um 9,375 Prozent auf insgesamt sieben Millionen Euro. Die zusätzlichen Mittel sollen für neue Projekte verwendet werden. Die Kapitalerhöhung wird von der European Media Investments Limited gezeichnet. Sie erfolgt in drei aufeinander folgenden Tranchen. Tsp

Aventis vedient mehr

Der deutsch-französische Pharmakonzern Aventis hat im dritten Quartal 2003 seinen Gewinn im Kerngeschäft Pharma dank guter Geschäfte mit Thrombose- und Diabetes-Mitteln um 14,2 Prozent auf 640 Millionen Euro gesteigert. Der Vorstandsvorsitzende Igor Landau bestätigte für das Gesamtjahr die Gewinnprognose von 15 bis 18 Prozent plus je Aktie. dpa

Schering verkauft Tochterfirma

Der Berliner Pharmakonzern Schering hat einen Fusionspartner für seine Biotechnologie-Tochter Metagen gefunden. Das auf Krebsforschung spezialisierte Unternehmen geht mit dem britischen Biotech-Unternehmen Astex Technology zusammen. An dem neuen Unternehmen wird Schering eine Minderheitsbeteiligung von weniger als 20 Prozent halten. dpa

Ericsson legt zu

Der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson hat im dritten Quartal 2003 bei deutlich geschrumpftem Umsatz einen Vorsteuergewinn von einer Milliarde Kronen (110 Millionen Euro) erwirtschaftet. Vor einem Jahr hatte Ericsson noch einen Verlust von 3,6 Milliarden Kronen verbucht. Der Quartalsumsatz fiel um 16 Prozent auf 28 Milliarden Kronen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. dpa

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