Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Fraport zählt mehr Passagiere

Trotz der Konjunkturschwäche hat der Flughafenkonzern Fraport im dritten Quartal wieder Zuwächse bei allen Verkehrsarten verzeichnet. Von Juli bis September wurden auf den zum Unternehmen gehörenden Flughäfen gut 22,4 Millionen Passagiere gezählt, 3,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Fracht und Post summierten sich zu 491900 Tonnen (plus 1,6 Prozent). Am Flughafen Frankfurt (Main) erreichte die Zahl der Fluggäste mit 14 Millionen den Vorjahreswert. Der Cargo-Umschlag blieb mit rund 402300 Tonnen Fracht und Post zwei Prozent unter den Ergebnissen vom dritten Quartal 2002, ebenso wie die Flugbewegungen mit rund 120000 Tonnen um 1,4 Prozent. AP

VW ordnet Vertrieb neu

VW ordnet für seine Hauptmarke Volkswagen den Vertrieb neu. Künftig werde es die Bereiche Vertrieb Deutschland, Europa und International geben, teilte der Konzern am Freitag in Wolfsburg mit. Damit sollen die weltweite Vertriebssteuerung effektiver und globalen Märkte besser abgedeckt werden. Für Kunden ändere sich nichts, sagte ein Sprecher. Derweil forderte VW-Konzernbetriebsratschef Klaus Volkert, auch bei der Modellpolitik Veränderungen vorzunehmen. Es müsse mehr günstige Modelle geben, da die „zahlungskräftige Nachfrage“ weltweit zurückgehe. dpa

Fiat bleibt in der Verlustzone

Die Autosparte hält den Fiat-Konzern weiter in der Verlustzone. Im dritten Quartal 2003 konnte der Turiner Mischkonzern seinen operativen Verlust zwar von 339 Millionen auf 285 Millionen Euro verringern. Analysten hatten indes eine Verringerung auf 200 bis 283 Millionen Euro erwartet. Auch beim Netto-Ergebnis erreichte Fiat nicht die erwarteten positiven Zahlen. Der Quartals-Fehlbetrag sank im Jahresvergleich von 413 auf 84 Millionen Euro. Die Autosparte werde erst in den kommenden Monaten von den neuen Modellen profitieren, hieß es. rtr

Microsoft prüft Google-Kauf

Der US-Softwarekonzern Microsoft ist einem Zeitungsbericht zufolge an einer Partnerschaft mit oder sogar einer Übernahme des führenden Internet-Suchmaschinen-Betreiber Google interessiert. Der Branchenführer habe in den zurückliegenden zwei Monaten entsprechende Möglichkeiten mit Google diskutiert, berichtete die „New York Times“ am Freitag. Microsofts Bemühungen hätten bei Google jedoch bislang keinen großen Widerhall gefunden, hieß es unter Berufung auf Firmen-Manager und andere über die Gespräche informierte Quellen. Google habe dagegen angedeutet, vorerst mehr Interesse an einem Börsengang zu haben. rtr

Esselte schließt in Berlin

Der schwedische Büroausstatter Esselte gibt sein Berliner Werk auf und verlagert die Produktion in andere europäische Standorte. Betroffen seien davon 170 Mitarbeiter, teilte der Konzern am Freitag mit. Das ehemalige Berliner Leitz-Werk gehört seit 1998 zum schwedischen Konzern. Einen genauen Termin für die Schließung gebe es noch nicht. Bis zum Jahresende werde dort aber noch produziert. Esselte galt bislang als möglicher Investor für den Büroartikelkonzern Herlitz. Tsp

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