Wirtschaft : Kurzmeldungen

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LEXIKON

Sparquote

Nach dem Abzug von Steuern und Sozialabgaben halten die Bürger ihr verfügbares Einkommen in der Hand. Davon geben sie nur einen Teil aus, um zu konsumieren. Den Rest sparen sie. Die Sparquote gibt an, wie hoch dieser Anteil am verfügbaren Einkommen ist. Eine Sparquote von 10,6 Prozent bedeutet, dass von 100 Euro verfügbarem Einkommen 10 Euro und 60 Cent gespart werden.

Vermögen

Alle materiellen Werte wie Häuser, Grundstücke oder Gebrauchsgegenstände einer Privatperson zählen zu seinem Vermögen. Zusätzlich wird noch sein Bargeld, Sparguthaben, Termingelder, Sichteinlagen, Wertpapiere sowie Geldeinlagen bei Versicherungen oder Bausparkassen - das Geldvermögen - zu seinem Vermögen gezählt. Bis 1996 wurde in der Bundesrepublik eine Vermögensteuer darauf gezahlt.

VL

Vermögenswirksame Leistungen (VL) gibt es bereits seit 1961. VL können (müssen aber nicht) vom Arbeitgeber zusätzlich zum Lohn überwiesen werden. Das Geld wird auf ein vom Arbeitgeber bestimmtes Konto gezahlt und muss dort mindestens sieben Jahre liegen bleiben. Der Staat fördert die Anlage mit 20 Prozent (neue Bundesländer 25 Prozent). Allerdings gibt es Höchstgrenzen für die Förderung. Das zu versteuernde Einkommen darf bei Ledigen 17900 Euro und bei Verheirateten 35800 Euro nicht übersteigen.

Bausparprämie

Über sie fördert der Staat das Bausparen. Die Obergrenze liegt bei 51200 Euro zu versteuerndes Einkommen bei Ehepaaren beziehungsweise 25600 Euro bei Singles. Für Ehepaare gibt es auf maximal 1024 Euro jährliche Sparleistung eine Prämie von zehn Prozent. Bei Ledigen wird eine Sparleistung von bis zu 512 Euro gefördert. akz/dr

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