Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Eon verkauft Beteiligungen

Die Eon AG hat die im Rahmen der Ruhrgas-Übernahme verhängten Auflagen weitgehend abgearbeitet: Am Montag kündigte der Energiekonzern an, er habe einen Käufer für seine Anteile an der Verbundnetz Gas AG (VNG) und dem Oldenburger Regionalversorger EWE gefunden. Trotz des derzeit für Unternehmensverkäufe schwierigen Marktumfelds habe Eon hohe Erlöse erzielt. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte die Fusion von Eon und Ruhrgas gegen das Votum des Bundeskartellamts genehmigt, dies aber unter anderem an den Verkauf von Beteiligungen geknüpft. HB

Kündigungen bei Danzas

Die Deutsche Post hat bei ihrer Transporttochter Danzas Euronet 140 Mitarbeitern gekündigt. Das bestätigte ein Sprecher des Post-Konzerns. Der Grund sei eine Umstrukturierung und der Verlust eines Großauftrages. Zu weiteren Entlassungen werde es vorerst nicht kommen, sagte der Sprecher. Die betriebsbedingten Kündigungen bei Danzas sind eine Ausnahme, weil für das Kerngeschäft der Post ein Beschäftigungspakt besteht, der Entlassungen ausschließt. Tsp

Aventis schließt Standorte

Der deutsch-französische Pharmakonzern Aventis will nach Informationen des Pariser Wirtschaftsblatts „La Tribune“ die Hälfte seiner rund 50 Standorte weltweit schließen. Ein interner Bericht sehe starke Umstrukturierungen ab kommendem Jahr vor. Innerhalb von drei Jahren sollen demnach allein von den 13000 Arbeitsplätzen in Frankreich 1800 gestrichen werden. AFP

AMD bekommt Kredit

Für den Bau eines zweiten Chipwerkes in Dresden hat ein Bankenkonsortium dem AMD-Konzern einen Kredit über 700 Millionen Euro gewährt. Der sei Teil der Gesamtinvestition von 2,4 Milliarden Euro, teilte AMD mit. Der Kredit soll sieben Jahre laufen und im März 2004 unterschrieben werden. ddp

Beiersdorf droht Klage

Nicht alle Aktionäre des Kosmetikkonzerns Beiersdorf sind damit einverstanden, dass ein Konsortium unter Führung der Tchibo Holding den 40 Prozent-Anteil der Allianz übernimmt. Laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ droht der US-Investor Peter Schoenfeld jetzt mit Klage. Tsp

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