Wirtschaft : Kurzmeldungen

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GLOSSAR

Bundesanstalt für Arbeit

Arbeitslosigkeit ist in Deutschland Sache des Staates – und damit der Bundesanstalt für Arbeit (BA). Mit ihren 90000 Beschäftigten, 181 Arbeits und zehn Landesarbeitsämtern ist sie die größte Behörde im Land. Sie soll Arbeitslosen eine neue Stelle vermitteln und sie finanziell unterstützen. Hinzu kommt viel bürokratischer Aufwand, etwa statistische Erhebungen oder die Zahlung von Kindergeld. 2004 kann die BA knapp 57 Milliarden Euro ausgeben.

Arbeitsmarktpolitik

Darunter versteht man alles, was der Staat unternimmt, um die Lage Arbeitswilliger zu verbessern und ihnen einen Job zu verschaffen. Mit dem Geld der BA und des Bundes werden Arbeitslose umgeschult, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen finanziert, Jugendliche bei der Berufswahl beraten oder Zuschüsse gezahlt, damit Unternehmer eher einen Anreiz haben, Arbeitslose einzustellen.

Weiterbildung

Wenn jemand mit seiner Ausbildung keine Stelle findet, rät ihm das Arbeitsamt, etwas Neues zu lernen. Er kann sich weiterbilden und als Computerexperte den Umgang mit neuer Software lernen. Oder er kann sich umschulen lassen und einen neuen Beruf ergreifen.

Personal-Service-Agentur

PSAs sollen Arbeitslosen den Weg in eine neue Arbeit ebnen. Die Idee: Die Jobsuchenden werden an einen Arbeitgeber ausgeliehen, können dort etwas hinzulernen – und bekommen im Idealfall eine Stelle angeboten, wenn sie sich bewähren. Damit das Angebot für Unternehmen attraktiv wird, bekommen sie vom Arbeitsamt für die Einstellung eines PSA-Bewschäftigten Geld. brö

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