Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Degussa investiert 2004 mehr

Der Spezialchemiekonzern Degussa plant für den Zeitraum 2004 bis 2006 SachanlageInvestitionen von jährlich rund 800 Millionen Euro, insgesamt demnach 2,4 Milliarden Euro. Die Investitionshöhe entspricht in etwa den jährlichen Abschreibungen. Im laufenden Jahr lagen die Sachanlage-Investitionen zwischen 700 und 750 Millionen Euro. Der Konzern hatte im August seine Umsatz- und Gewinnprognose noch gesenkt. rtr

Ergo schließt Versicherer

Die zur Münchener Rück gehörende Versicherungsholding Ergo hat den Internet-Spezialversicherer Intodo geschlossen. Das bestätigte ein Ergo-Sprecher der „Financial Times Deutschland“. Das defizitäre Unternehmen habe seit seinem Markteintritt Mitte 2002 nur rund 3 500 Verträge verkauft. Nach Angaben aus Branchenkreisen habe Intodo knapp 40 Millionen Euro gekostet. dpa

Sharp setzt auf Flüssigkristalle

Der Elektronikkonzern Sharp will einem Pressebericht zufolge 90 Milliarden Yen (675 Millionen Euro) in die Produktion großer Flüssigkristallbildschirme investieren. Der japanische Konzern, weltweit Nummer drei auf dem Markt, will so seinen Hauptkonkurrenten LG Philips und Samsung aus Südkorea Paroli bieten. Die Investition erlaubt Sharp, die Produktion in seiner neuen Fabrik in Tokio zu verdreifachen. Der Konzern erwartet, dass sich der Verkauf von Flüssigkristallbildschirmen von drei auf 7,5 Millionen erhöhen wird. AFP

VW darf in China finanzieren

Volkswagen wird künftig in China auch die Finanzierung seiner Autos anbieten können. Die Bankenaufsicht in Peking genehmigte dem Wolfsburger Konzern sowie den Konkurrenten Toyota und General Motors den Betrieb eigener Finanzierungstöchter. Leasing ist von der Genehmigung ausgenommen. Erste Angebote für Autokäufer werden bis zur Jahresmitte von der hundertprozentigen Volkswagentochter ausgegeben. dpa

Smart verkauft mehr

Der zu Daimler-Chrysler gehörende Kleinwagenbauer Smart hat im Jahr 2003 dank des erfolgreichen Roadsters seinen Umsatz kräftig gesteigert. Er legte um 20 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu, sagte Smart-Chef Andreas Renschler. Der Absatz stieg lediglich leicht um ein Prozent auf 123 500 Fahrzeuge. Nur das City Coupe konnte mit 103200 Stück nicht an den Rekord des Vorjahres anknüpfen. „Ich bin mit dem Jahr zufrieden“, sagte Renschler. dpa

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