Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Fraport bestätigt Ermittlungen

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat bestätigt, dass die Staatsanwaltschaft gegen zwei seiner Vorstände wegen Korruptionsverdachts ermittelt. Der Fraport-Vorstand sei aber zu keinem Zeitpunkt über die Schmiergeldzahlungen bei einem Flughafen-Projekt in Usbekistan informiert worden, sagte ein Sprecher. Eine vom „Spiegel“ genannte Vorstandsvorlage, in der die Zahlungen als „nützliche Aufwendung“ genannt sein soll, bezeichnete er als „Notiz auf Arbeitsebene“. Sie sei nie Bestandteil einer Vorstandsvorlage gewesen. dpa

Bayer schließt mehr Vergleiche

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat weitere Vergleiche mit Klägern im Zusammenhang mit dem vom Markt genommenen Cholesterin-Senker Lipobay geschlossen. Insgesamt habe sich der Konzern mittlerweile in 2059 Fällen außergerichtlich geeinigt und dafür 782 Millionen Dollar aufgewendet, teilte Bayer mit. Die Zahl der anhängigen Lipobay-Klagen nahm bis Januar auf 10 494 zu, nach 10 378 im Dezember. rtr

BP will in China investieren

Der britische Ölkonzern BP will in den kommenden fünf Jahren in China drei Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) investieren. Der Konzern kündigte gleichzeitig an, seine Zwei-Prozent-Beteiligung am chinesischen Ölkonzern Petro-China über die Börse zu verkaufen. Der Konzern zahlte nach Ansicht von Marktexperten im Jahr 2000 578 Millionen Dollar für den Anteil, der heute rund 1,8 Milliarden Dollar wert ist. dpa

Vodafone schreibt Lizenzen ab

Der weltgrößte Mobilfunkanbieter Vodafone will im kommenden Geschäftsjahr mit den Abschreibungen auf seine UMTS-Lizenzen beginnen. Für das Geschäftsjahr 2004/ 2005 (bis März) würden 360 Millionen britische Pfund abgeschrieben, sagte ein Sprecher in „The Business Newspaper“. Insgesamt müssten 13 Milliarden Pfund wertberichtigt werden, schrieb die Zeitung. dpa

Henkell & Söhnlein kauft ein

Die Wiesbadener Sektkellerei Henkell& Söhnlein expandiert weiter in Osteuropa: Rückwirkend zum 1. Oktober hat sie den rumänischen Hersteller Astese übernommen, teilte das Unternehmen mit. Mit einem Umsatz von 9,7 Millionen Euro im Jahr 2002 sei Astese in Rumänien Marktführer. dpa

Reemtsma streicht Stellen

Der Zigarettenhersteller Reemtsma will in seinem Werk in Berlin-Wilmersdorf 70 der 580 Stellen streichen. Von einem entsprechenden Beschluss seien die Beschäftigten unterrichtet worden, sagte Unternehmenssprecher Lars Großkurth der „Märkischen Allgemeine“. Ziel sei ein sozialverträglicher Stellenabbau. Allerdings ließen sich betriebsbedingte Kündigungen nicht vermeiden. dpa

Schlecker plant neue Märkte

Die Drogeriekette Schlecker plant im laufenden Jahr, 1000 neue Filialen zu eröffnen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Mit bisher 13300 Drogeriemärkten und einem Umsatz von rund 6,5 Milliarden Euro gehört Schlecker schon heute zu den 25 größten Einzelhändlern Europas. dpa

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