Wirtschaft : Kurzmeldungen

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Die Installation von Programmen oder die Pflege der Computer sehen viele Unternehmen nicht als ihre Kernaufgabe an. Deshalb geben sie diese Aufgaben an externe ITDienstleister wie T-Systems, IBM oder Accenture ab. Nach Schätzungen der Marktforschungsfirma Gartner war dieser Markt im vergangenen Jahr weltweit rund 120 Milliarden Dollar schwer. Und er wächst seit Jahren. Die Unternehmensberatung A.T. Kearney schätzt, dass allein die Kreditinstitute in Deutschland, Österreich und der Schweiz bis 2008 rund 100 000 Stellen in der Datenverarbeitung auslagern werden. Inzwischen trennen sich die IT-Dienstleister selbst von bestimmten Prozessen. Besonders in der Software-Entwicklung werden viele Arbeitsplätze ins billigere Ausland verlagert. Der Computerkonzern IBM will rund 3000 Programmierer-Jobs von den USA nach Asien verlagern und damit rund 168 Millionen Dollar pro Jahr sparen. Der deutsche Softwarekonzern SAP verlegt zwar keine Stellen, stärkt aber seine ausländischen Standorte. Allein in Indien soll sich die Zahl der Entwickler von jetzt 800 fast verdoppeln. msh

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