Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Bosch wächst kräftig

Der Automobilzulieferer steuert für 2004 einen Umsatzanstieg um fünf Prozent und ein stabiles Ergebnis an. 2003 erreichte Bosch ein Ergebnis vor Steuern von rund 1,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Umsatzrendite von fünf Prozent. Der Umsatzzuwachs von vier Prozent auf 36,3 Milliarden Euro war fast ausschließlich auf den Kauf des Heizungsherstellers Buderus zurückzuführen. rtr

VW investiert weniger

Der Automobilkonzern wird in den kommenden Jahren rund fünf Milliarden Euro in China investieren. Bisher hatte VW für die Jahre 2004 bis 2008 Investitionen in Höhe von sechs Milliarden Euro geplant. VW begründete den geringeren Betrag am Donnerstag mit dem gegenüber dem Euro gesunkenen Dollarkurs. rtr

Opel schreibt erneut rot

Opel-Chef Carl-Peter Forster sieht nach Informationen des „Handelsblatts“ aus Aufsichtsratskreisen die Chancen schwinden, im Jahr 2004 einen operativen Gewinn zu erzielen. Im vergangenen Jahr rutschte die Tochtergesellschaft von General Motors den Informationen zufolge mit einem operativen Minus in der Größenordnung von knapp 390 Millionen Euro wieder tief in die Verlustzone – blieb jedoch damit leicht unter dem zuletzt von Experten vermuteten Verlust von 400 Millionen Euro. Im Vorjahr lag das Minus bei 227 Millionen Euro. HB

Cobank spricht mit Schmidt

Die Commerzbank verhandelt mit der angeschlagenen fränkischen Regionalbank Schmidtbank über „eine Kooperation in verschiedenen Bereichen“. Nach den Sanierungsfortschritten sei das Institut insbesondere wegen seines Privatkundengeschäfts interessant, erklärte ein Sprecher der Commerzbank. dpa

Gillette mit Rekordüberschuss

Der weltgrößte Rasierklingen- und Batteriehersteller hat 2003 vor allem dank eines starken Batteriemarkts einen Rekordgewinn verbucht. In den USA führten Stromausfälle und die Terrorängste zu einem kräftigen Anstieg des Batterieverkaufs. Gillette verdiente 1,4 Milliarden Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) gegenüber einem Gewinn von 1,2 Milliarden Dollar im Vorjahr. Der Umsatz kletterte auf 9,3 (8,5) Milliarden Dollar. Im vierten Quartal 2003 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresabschnitt um vier Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar. dpa

Wella baut Jobs ab

Die Haarpflege- und Kosmetik-Produkte des Darmstädter Wella-Konzerns für Endkunden werden künftig von der Muttergesellschaft Procter & Gamble vertrieben. Eine entsprechende Lizenzvereinbarung sei mit Procter geschlossen worden, teilte Wella am Donnerstag mit. Von der Umstrukturierung sind weltweit 2000 Mitarbeiter betroffen. Zwei Drittel davon sollen weiter beschäftigt werden. Der US-Konsumgüterproduzent hatte Wella im vergangenen Jahr für sechs Milliarden Dollar übernommen. Von der Maßnahme verspricht sich Procter geringere Kosten und einen besseren Vertrieb. Wella wird sich jetzt auf seine Hauptkundschaft Friseurläden konzentrieren. dpa

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