Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Lufthansa Cargo baut aus

Die Lufthansa Cargo und die Post-Tochter DHL bauen ein Gemeinschaftsnetz für Luftfracht auf. Von Ende März an werden fünf interkontinentale Strecken zwischen Europa, Asien und Nordamerika gemeinsam betrieben, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Lufthansa Cargo geht von einem deutlichen Anstieg des weltweiten Luftfrachtmarktes in diesem Jahr aus. rtr

Edeka steigert Ertrag

Die Edeka-Gruppe hat trotz der harten Konkurrenz durch Aldi und Lidl im vergangenen Jahr ihren Umsatz gesteigert und das Ergebnis erhöht. In einem insgesamt stagnierenden Markt stieg der Nettoumsatz der Gruppe im In- und Ausland nach vorläufigen Zahlen um 2,4 Prozent auf 31,27 Milliarden Euro. Das Ergebnis habe sich durch Kostensenkungen und bessere Einkaufskonditionen um rund 20 Prozent verbessert. Im Vorjahr lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 1,5 Prozent vom Umsatz. dpa

Karstadt schlägt Pakt vor

Die Karstadt-Warenhäuser rechnen in diesem Jahr angesichts der anhaltenden Konsumflaute mit einem Umsatzverlust von bis zu drei Prozent. Bei einer außerordentlichen Betriebsräteversammlung in Essen machte die Unternehmensführung deutlich, dass ein Stellenabbau im Verwaltungsbereich nötig sei. Betriebsbedingte Kündigungen solle es aber nicht geben. Warenhausvorstandschef Helmut Merkel habe den Betriebsräten ein Beschäftigungssicherungsabkommen vorgeschlagen, dem zufolge Kosten beim Personal eingespart werden sollen, jedoch nicht beim Verkaufspersonal, sagte ein Sprecher. rtr

Linde verkauft Beteiligung

Der Wiesbadener Gase- und Gabelstapler-Spezialist Linde hat seine 50-Prozent- Beteiligung an dem schwedischen Gaskontrollgerätehersteller GCE-Group verkauft. Der Erlös betrage 21 Millionen Euro, teilte Linde mit. Käufer ist die internationale Investmentfirma Triton. Die GCE-Group produziert Gas-Regulatoren, Schweißbrenner und Ventile und setzte mit 900 Beschäftigten 2003 etwa 90 Millionen Euro um. dpa

Oracle erhöht Angebot

Im Übernahmepoker um den US-Softwarekonzern Peoplesoft hat Konkurrent Oracle sein Angebot auf insgesamt 9,4 Milliarden Dollar erhöht. Wie der Oracle-Konzern am Mittwoch mitteilte, will er nun 26 Dollar je Aktie für PeopleSoft bezahlen. Die bisherige Offerte belief sich auf 19,50 Dollar je Anteilsschein. rtr

Eurex darf in die USA

Nach einer monatelangen Auseinandersetzung hat die Deutsche Börse grünes Licht für eine Expansion in den USA erhalten. Ein Ableger der Terminbörse Eurex, an der die Deutsche Börse beteiligt ist, darf dort an den Start gehen. Das entschied die amerikanische Börsenaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) in Washington. Der Beschluss sei einstimmig gefällt worden. dpa

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