Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

EM.TV bangt um Existenz

Das Rettungskonzept für den existenzbedrohten Medienkonzern EM.TV hat bislang nicht die notwendige Zustimmung der Gläubiger erhalten. Nach Angaben des Unternehmens vom Freitag haben erst knapp 94 Prozent der Gläubiger das Konzept bis zum 12. Februar angenommen oder ihre Annahme fest zugesagt. Notwendig sind jedoch 97,5 Prozent. Die Frist werde nun letztmalig um weitere zwei Wochen bis 27. Februar verlängert. Im Rahmen des Rettungsplans sollen die Gläubiger auf ihre Ansprüche aus einer Wandelanleihe über 469 Millionen Euro verzichten und im Gegenzug die Mehrheit an einer neuen EM.TV übernehmen. dpa

Intershop will schwarze Null

Der Softwarehersteller Intershop will 2004 wegen leicht anziehender Ausgaben für IT-Produkte und verringerter Betriebskosten ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr reduzierte das Jenaer Unternehmen seinen Verlust um rund ein Drittel, fuhr allerdings im vierten Quartal operativ einen höheren Verlust ein als im Vorjahreszeitraum. Firmenchef Jürgen Schöttler verwies in diesem Zusammenhang auf eine spürbare Belebung des Kundeninteresses nach Software für Online-Shops. rtr

Aventis zieht vor Gericht

Der französisch-deutsche Pharmakonzern Aventis ist gegen die börsenaufsichtliche Zulassung der feindlichen Übernahmeofferte des Rivalen Sanofi-Synthelabo vor Gericht gezogen. Aventis habe die Entscheidung der Börsenaufsicht AMF vor dem Berufungsgericht in Paris angefochten, um sie für ungültig erklären zu lassen, teilte Aventis am Freitag mit. Nach Einschätzung eines Aventis-Sprechers kann es drei Monate dauern, bis das Gericht ein Urteil fälle. Solange das Verfahren andauere, könne die Offerte nicht zu einem Abschluss gebracht werden. rtr

Vodafone bietet 34 Milliarden

Die weltgrößte Mobilfunkfirma Vodafone will einem Medienbericht zufolge 34 Milliarden Dollar für den drittgrößten US-Anbieter AT&T Wireless bieten. Dabei drohe den Briten ein Wettstreit mit der US-Mobilfunkfirma Cingular Wireless, die ein höheres Gebot abgeben will, berichtete das „Wall Street Journal“. Der genaue Dollar-Betrag stehe allerdings noch nicht fest. Cingular soll ursprünglich informell 30 Milliarden Dollar geboten haben. dpa

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