Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Sharp steigt bei Loewe ein

Der japanische Elektronikkonzern Sharp könnte einem Bericht des „Spiegel“ zufolge beim defizitären TVHersteller Loewe einsteigen. Loewe-Chef Rainer Hecker verhandele derzeit mit den Japanern, berichtete das Magazin, bis Ende März solle ein Ergebnis erzielt werden. Loewe wollte dies nicht kommentieren. Angeblich will Sharp im Zuge einer Kapitalerhöhung 15 Millionen Euro bei Loewe investieren und im Gegenzug 25 Prozent der Anteilsscheine übernehmen. rtr

Tui kauft Flughafen

Der Reisekonzern Tui wird wenige Wochen vor dem Start der Tochter Thomsonfly den Heimatflughafen der Billigfluggesellschaft im englischen Coventry übernehmen. Der Kaufpreis liege im mittleren einstelligen Millionenbereich in Euro. Tui sprach von einer „einmaligen Gelegenheit“. Thomsonfly soll erstmals Ende März abheben. rtr

Anklage gegen Ex-Enron-Chef

Gegen den früheren Chef des amerikanischen Energiehändlers Enron, Jeffrey Skilling, ist Anklage wegen Finanzmanipulationen erhoben worden. Das teilte Skillings Anwalt am Donnerstag in Houston (Texas) mit. Skilling hatte sich zuvor der Polizei gestellt. Die Enron-Pleite war einer der größten Skandale der US-Wirtschaftsgeschichte. AFP

Lufthansa baut Fernstrecke aus

Die Lufthansa weitet zum Sommerflugplan ihr Angebot auf Fernstrecken aus. Nachdem im Sommer 2003 die Kapazität in Folge des Irak-Krieges und der Sars-Krise gekürzt worden war, sind im Sommerflugplan 2004 bei Interkontinentalflügen 18 Prozent mehr Plätze im Angebot. Bei den innereuropäischen Flügen sei ein moderates Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich geplant. Insgesamt wird die Lufthansa 175 Ziele in 75 Ländern anfliegen. dpa

Frauen kaufen Boss-Mode

Der Modekonzern Hugo Boss hat dank besserer Geschäfte mit der Damenmode im vergangenen Jahr mehr Gewinn gemacht. Die Erträge kletterten um zehn Prozent auf 82,4 Millionen Euro. Bei Boss Women wurde der Verlust auf drei Millionen Euro gesenkt. Der Konzernumsatz schrumpfte wechselkursbedingt um vier Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Ohne Währungseinflüsse hätte es ein Plus von einem Prozent gegeben, teilte Boss am Donnerstag mit. dpa

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