Wirtschaft : Kurzmeldungen

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GLOSSAR

Laut Lexikon ist Fasten der freiwillige Verzicht von fester Nahrung für eine bestimmte Zeit. Im Gegensatz zum religiös oder spirituell motivierten Fasten dient das Heilfasten in erster Linie der Gesundheit. Organe, Gewebe und Gelenke werden bei einer Fastenkur entschlackt. Richtig durchgeführt, entsteht beim Fasten nicht einmal ein Hungergefühl.

Die unterschiedlichen Fastenkuren unterscheiden sich vor allem in den Getränken, die man zu sich nimmt. Die am weitesten verbreitete Fastenvariante für Gesunde ist das Fasten nach Otto Buchinger, der Gemüsebrühe und Säfte empfiehlt. Andere Fastenkuren ergänzen Tees und Wasser mit Milchprodukten und Brötchen. Eine Besonderheit ist das Basenfasten. Bei dieser Kur verzichten die Hungernden auf säurebildende Nahrungsmittel wie Fleisch, Weißmehlprodukte oder Kaffee.

Wer fastet, nimmt Sinneseindrücke stärker wahr. Während und kurz nach dem Fasten ist das Geruchs- und Geschmacksempfinden besonders stark.

Während der Fastenkur sinkt die Körpertemperatur um einige Zehntel Grad ab, weil der Körper keine Energie mehr über die Nahrung aufnimmt. Die Folge ist ein leichtes Frösteln.

Belohnt wird der Fastende nach den Entbehrungen mit einer strafferen Haut, gestärkten Abwehrkräften und einem besseren Allgemeinbefinden – und einigen Pfunden weniger. msh

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