Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Gutes Jahr für Bechstein

Der Berliner Klavierbauer Bechstein bewertet das Geschäftsjahr 2003 als „überaus erfolgreich“. Bei allen Kennzahlen seien gegenüber dem Vorjahr Steigerungen erzielt worden, sagte ein Sprecher. Bechstein erzielte bei einem Umsatz von 23,5 Millionen Euro (2002: 20,2 Millionen Euro) ein Jahresergebnis von 1,4 (2002: 1,2) Millionen Euro. Im vergangenen Jahr verkaufte das Unternehmen rund 4000 Flügel. Das sind fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. ddp

Wintershall verdient mehr

Der größte deutsche Öl- und Gasproduzent Wintershall hat 2003 trotz der Dollarschwäche ein Rekordergebnis erzielt. Die BASF-Tochter steigerte das operative Ergebnis um elf Prozent auf 1,37 Milliarden Euro. Für die BASF lieferte das Unternehmen mit Sitz in Kassel damit auch 2003 den wichtigsten Gewinnbeitrag, obwohl auf die Energiesparte weniger als 15 Prozent des Konzernumsatzes entfallen. dpa

Swiss macht weniger Verlust

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss konnte im Geschäftsjahr 2003 ihren Verlust senken und will den Restrukturierungskurs unvermindert fortsetzen. Der Verlust nach Zinsen und Steuern belief sich auf 687 Millionen Franken (440 Millionen Euro), nach einem Minus von 980 Millionen Franken im Vorjahr. Swiss wird nun einen Kapitalschnitt beantragen, um zu verhindern, dass das Nettoeigenkapital unter die Hälfte des Aktienkapitals sinkt. Der Nennwert soll von 32 auf 18 Franken pro Aktie gesenkt werden. dpa

SAP kauft SAP SI zurück

Der Walldorfer Softwarekonzern SAP will den börsennotierten IT-Dienstleister SAP SI zurückkaufen. SAP teilte nach Börsenschluss mit, den außenstehenden Aktionären der SAP Systems Integration AG ein freiwilliges öffentliches Angebot über 20,40 Euro je Aktie zu machen. SAP hält derzeit rund 70 Prozent der Aktien der SAP SI. Von dem Rückkauf verspricht sich der Konzern eine Bündelung des IT-Beratungsangebots für Kunden in Deutschland, der Schweiz und den USA. ddp

VW wird in China gebremst

Volkswagen rechnet mit einer deutlichen Abkühlung der Autokonjunktur in China. Die Wachstumsraten sollen nach Schätzung von Bernd Leissner, Präsident der Region Asien- Pazifik bei VW, von 76 Prozent auf 25 bis 30 Prozent fallen. Leissner sagte dem „Handelsblatt“, VW werde in ähnlicher Größenordnung wachsen. VW baut derzeit eine weitere Fabrik für jährlich 330000 Fahrzeuge. Die geplanten Sparmaßnahmen des Konzerns beziehen sich nicht auf Investitionen in China, sagte Leissner. HB

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