Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

MAN rechnet mit mehr

MAN will in diesem Jahr erneut deutlich mehr Gewinn einfahren. Vorstandschef Rudolf Rupprecht sagte auf der Bilanzpressekonferenz, nach dem starken Auftrags- und Umsatzzuwachs im ersten Quartal rechne er für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von sechs Prozent. Auch ohne Wirtschaftsaufschwung rechne MAN mit einem „deutlichen Ergebnisschub“. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern bei einem leicht gesunkenen Umsatz von 15,0 Milliarden Euro den Jahresüberschuss um zwei Drittel auf 235 Millionen Euro gesteigert. AP

Continental trotzt Autoflaute

Der Autozulieferer Continental sieht sich trotz der anhaltenden Konjunkturkrise in der Auto-Branche 2004 weiter auf Rekordfahrt. Für dieses Jahr erwarte Conti einen höheren Umsatz und ein besseres operatives Ergebnis, sagte Vorstandschef Manfred Wennemer. „Der Start in die ersten Monate des laufenden Jahres verlief positiv.“ 2003 stieg das operative Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 23,2 Prozent auf ein Rekordniveau von 855,2 Millionen Euro. Der Konzernumsatz legte leicht auf 11,5 (2002: 11,4) Milliarden Euro zu. dpa

Sixt für 2004 optimistisch

Deutschlands größter Autovermieter Sixt rechnet nach dem Gewinnanstieg im vergangenen Jahr auch 2004 mit einer Ergebnisverbesserung. Konjunkturbelebung und stabile Vermietpreise vorausgesetzt werde der Vorsteuergewinn um mindestens zehn Prozent, der Umsatz um fünf Prozent steigen, teilte Sixt-Chef Erich Sixt mit. Im vergangenen Jahr hatte Sixt seinen Vorsteuergewinn deutlicher als erwartet um 21 Prozent auf 42,5 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz blieb mit 2,23 Milliarden Euro etwa gleich. dpa

Rekord bei BMW

BMW hat im März so viele Autos ausgeliefert wie noch nie in einem Monat. Mit 113000 Fahrzeugen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce sei der März der absatzstärkste Monat in der Unternehmensgeschichte, teilte der Konzern mit. Damit liegt das erste Quartal 2004 mit einem Automobilabsatz von rund 265000 Fahrzeugen trotz des schwachen Januars erneut auf Rekordniveau. Der Konzern bekräftigte die Prognose, in diesem Jahr bei seinen drei Marken mehr Autos verkaufen zu wollen, als je zuvor. Außerdem wurde mitgeteilt, dass der ehemalige Vorstandsvorsitzende Joachim Milberg nach der Hauptversammlung im Mai den Aufsichtsrat des Konzerns leiten soll. AP

Fielmann profitiert von Reform

Europas größte Optikerkette Fielmann hat 2003 durch vorgezogene Brillenkäufe der Kundschaft wegen der Kürzungen von Krankenkassenleistungen ihren Gewinn deutlich gesteigert. Die Folgen der Gesundheitsreform, die seit Anfang 2004 gilt, glaubt Fielmann gut zu verkraften. Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte das Unternehmen seinen Vorsteuergewinn um 78 Prozent auf 112 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs um 24 Prozent auf 814 Millionen Euro. rtr

Oetker legt zu

Der Lebensmittelriese Oetker trotzt der Konsumflaute und hat im vergangenen Jahr im In- und Ausland den Umsatz mit seinen Markenprodukten gesteigert. Die internationalen Erlöse des Oetker-Lebensmittelgeschäftes wuchsen um 5,6 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro, sagte Firmenchef August Oetker. Fast jeden zweiten Euro setzte das Unternehmen 2003 im Ausland um. Oetker rechnet für 2004 ebenfalls mit einem guten Geschäftsjahr. dpa

mg technologies trennt sich

Spätestens bis August will die Frankfurter mg technologies den Verkauf ihrer Chemiesparte Dynamit Nobel unter Dach unter Fach haben, sagte Vorstandschef Udo Stark auf der Bilanz-Pressekonferenz. Es gebe mehrere Interessenten. Mindestens 2,5 Milliarden Euro soll der Verkauf der Chemiesparte in die mg-Kasse spülen. Im vergangenen Jahr war die mg bei einem Umsatz von 6,4 Milliarden Euro mit rund 240 Millionen Euro vor Steuern in die Verlustzone gerutscht. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der mg-Chef aber auch auf Grund steigender Aufträge wieder schwarze Zahlen. ro

Eurohypo setzt auf die Börse

Eurohypo, Deutschlands größte Hypothekenbank, wird frühestens im Herbst 2005 mit einem zweiten Schritt an die Börse gehen. Dann werden nach Angaben von Vorstandschef Bernd Knobloch 40 bis 45 Prozent der Anteile platziert. Das Institut, das vor zwei Jahren aus der Fusion der Hypothekenbanken von Deutscher, Dresdner und Commerzbank entstanden ist, verbuchte 2003 einen Gewinnrückgang von rund 90 Prozent auf 30 Millionen Euro. Grund sind gestiegene Rücklagen für allgemeine Bankrisiken und hohe Steuerzahlungen. ro

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