Wirtschaft : Kurzmeldungen

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Eon will schlanker werden

Der Energiekonzern Eon will sich von weiteren Beteiligungen trennen. Vorstandschef Wulf Bernotat kündigte am Mittwoch in Essen an, seine Tochter Ruhrgas Industries zu verkaufen. Das Unternehmen ist in der Messtechnik und im Industrieofenbau tätig und erwirtschaftet mit rund 7500 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro. Auf der Eon-Verkaufsliste stehen außerdem die Immobilientochter Viterra und Anteile an der Degussa AG. dpa

Tesa baut Werk in China

Der Klebstoff-Hersteller Tesa will in diesem Jahr trotz anhaltender Konsumflaute weiter wachsen. Für 2004 peilt die Beiersdorf-Tochter einen Umsatzanstieg von fünf Prozent an. Dazu sollen neben dem Ausbau des internationalen Geschäfts weitere Produktinnovationen beitragen, teilte das Unternehmen mit. Tesa plant in China für 20 Millionen Euro den Bau eines Werks für Spezialklebebänder für die Computer- und Autoindustrie, das 2006 in Betrieb gehen soll. rtr

MLP will zweistellig wachsen

Der Finanzdienstleister MLP hat im ersten Quartal 2004 im Neugeschäft mit Lebensversicherungen einen deutlichen Zuwachs verzeichnet. Zudem bekräftigte das Heidelberger Unternehmen seine bisherigen Prognosen, auch wenn es weniger Neukunden gewinnen konnte als im Vorjahr. „Wir bleiben bei der Aussage, Gesamterträge und Kundenzahl bis mindestens 2007 um mehr als zehn Prozent pro Jahr zu verbessern“, sagte MLP-Chef Uwe Schroeder-Wildberg am Mittwoch in Frankfurt. rtr

Unilever mit weniger Gewinn

Beim niederländisch-britischen Lebensmittel- und Konsumgüterkonzern Unilever ist im ersten Quartal 2004 der Reingewinn binnen Jahresfrist um 15 Prozent auf 530 Millionen Euro zurückgegangen. Vor allem die Entwicklung bei den 400 führenden Marken, die langfristig das Wachstum des Konzerns sichern sollen, blieb hinter den Erwartungen zurück. Der Umsatz mit Markenartikeln, insbesondere bei Lebensmitteln und Produkten der Körperpflege, stieg bei unveränderten Preisen lediglich um 1,3 Prozent. dpa

Schwarz setzt weniger um

Der Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma hat wegen eines Umsatzeinbruchs bei seinem wichtigen Magenmittel Omeprazol im ersten Quartal 2004 weit weniger verdient als vor einem Jahr. Der Überschuss sei auf 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: 54,6 Millionen) gefallen, teilte der Konzern mit. Für das Gesamtjahr hält Schwarz dennoch an seinen Prognosen fest. Demnach erwartet das Unternehmen weiterhin einen Umsatz zwischen 800 und 850 Millionen Euro. rtr

Jack White wächst

Der Berliner Musikproduzent Jack White will 2004 an das erfolgreich verlaufene Vorjahr anknüpfen und strebt eine prozentual zweistellige Erhöhung des Nettogewinns an. 2003 hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 24,2 Millionen Euro einen Konzernnettogewinn von 1,5 Millionen Euro erzielt – 51 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Musikindustrie werde 2004 die Talsohle erreicht haben, sagte Jack White am Mittwoch in Berlin. In den USA hätten die Tonträgerverkäufe jüngst um 27 Prozent angezogen. mot

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