Wirtschaft : „Kyoto, nicht Toyota“

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Bundesumweltminister Gabriel hält seinen Dienstwagen zwar nicht für klimafreundlich genug, will aber auch nicht auf ein japanisches Modell umsatteln. „Wir werden immer noch von Arbeitnehmern bezahlt, die in Deutschland Steuern zahlen“, sagt der SPD-Politiker. Außerdem heiße die Vereinbarung zum weltweiten Klimaschutz Kyoto-Protokoll und nicht „Toyota-Protokoll“. Gabriel fährt nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe in einem Audi A8 , der 249 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstößt. Die EU-Kommission fordert bis 2012 einen Durchschnittswert von 130 Gramm pro Kilometer.

Die Forderung von Grünen-Fraktionschef Fritz Kuhn nach einem AutoFahrverbot an Wochenenden zu Gunsten des Klimaschutzes lehnte Gabriel ab. Kuhn bezeichnete das autofreie Wochenende in Italien als Erfolg und Modell für Deutschland. Knapp zwei Drittel der Deutschen sind einer Emnid-Umfrage zufolge aufgeschlossen für einen autofreien Sonntag. dpa

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