Wirtschaft : Läden für Überflüssiges OXFAM

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Oxfam geht auf das von Bürgern 1942 gegründete „Oxforder Komitee zur Bekämpfung von Hungersnot“ zurück. Seit 1985 ist die britische Organisation in Deutschland aktiv. Sie übernimmt sowohl Katastrophenhilfe als auch langfristige Aufbauprojekte und Kampagnen. Ziel: Bildung, Selbstbestimmung und Auskommen für alle. So soll mit Dossiers eine Handelskonferenz beeinflusst werden, damit Kaffeebauern nicht durch Dumpingkäufe von Konzernen ruiniert werden. In 19 deutschen Shops (vier in Berlin) werden nicht nur fair gehandelte Waren angeboten, sondern unter dem Motto „Wir machen Überflüssiges flüssig“ auch intakte Gebrauchtwaren von CDs über Bücher bis zu Hausrat angenommen und verkauft.

Drei Millionen Euro hat Oxfam mit den von Ehrenamtlern betriebenen Läden 2004 erwirtschaftet. An Spenden gingen etwa 750 000 Euro ein; der weltweite Etat lag bei rund 40 Millionen Euro. Seit der Flut in Asien spendeten die Deutschen etwa 200 000 Euro an Oxfam. Die Organisation hilft vor allem bei der Wasseraufbereitung. Im britischen Zentrallager stehen genug Bohrausrüstungen, Tanks, mobile Labors und Filter, um eine Million Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. In Asien sollen es zurzeit 320 000 Menschen sein, denen Oxfam mit mobiler Versorgung hilft. obs

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