Wirtschaft : Lage bleibt schwierig

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Die Schweizerische Wettbewerbskommission wird im Falle einer Fusion oder einer Kooperation zwischen dem Springer-Verlag und dem Zürcher Medienhaus Ringier aktiv. Der stellvertretende Direktor der Berner Behörde, Patrik Ducrey, bestätigte, „dass die rechtlichen Voraussetzungen für eine Prüfung gegeben sind“. Springer halte eine Mehrheit an der „Handelszeitung“ aus Zürich. Damit erziele der Verlag den Mindestumsatz von fünf Millionen Franken als Voraussetzung für eine staatliche Prüfung.

Laut Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner ist der Halbjahresüberschuss nach Steuern und Abschreibungen um 58 auf 72 Millionen Euro gestiegen. Dieses Ergebnis sei beachtlich, weil es in der schwersten Krise der Printmedien seit Kriegsende erzielt worden sei. Dennoch bleibe die Lage schwierig. „Denn der Umsatzeinbruch geht weiter. Und wir sehen leider auch keine Trendwende in den nächsten Wochen und Monaten.“ Seit Herbst 2001 hat der Verlag nach Döpfners Angaben seine Kosten im dreistelligen Millionenbereich gesenkt. jdh/TSP

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