Leiharbeit : Fünf Tipps für den Einstieg in die Zeitarbeit

1. AUSWAHL DER FIRMA

„Bei einem großen oder zumindest mittelständischen Unternehmen mit mehr als 100 Arbeitnehmern sind Bewerber gut aufgehoben“, sagt Arbeitsrechtler Bernhard Steinkühler. Ein Indiz für einen guten Dienstleister sind auch die Kunden: Vermittelt die Firma ihre Mitarbeiter an namhafte Betriebe?

2. ZERTIFIZIERUNG

Auf den Seiten des Bundesverbands Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen (BZA) oder dem Interessenverband Zeitarbeit (iGZ) kann man nachlesen, ob die auswählte Firma dort Mitglied ist. Dann hat sie von der Bundesagentur für Arbeit die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung.

3. BEWERBUNG

Die Dienstleister rekrutieren ihr Personal überwiegend über das Internet. Nach dem Ausfüllen der Online-Maske sollte der Lebenslauf per Pdf-Datei angehängt werden. Auch Stichworte zu Charaktereigenschaften oder Interessen sind aufschlussreich.

4. KONTAKTAUFNAHME

Eine persönliche Vorstellung in der Niederlassung kann vorteilhaft sein, um einen Eindruck des Dienstleisters zu bekommen.

5. VERTRAG

Im Vertrag sollten neben der Firma und der Anschrift des Verleihers auch die Erlaubnisbehörde und das Datum der Erlaubniserteilung genannt werden. Die Art und Höhe der Leistung für Zeiten, in denen der Mitarbeiter nicht verliehen werden kann, sollte vertraglich fixiert werden. Bevor man den Vertrag unterzeichnet, sollte man klären, ob das Verleih-Unternehmen die Fahrtkosten zur Arbeitsstelle übernimmt. bho

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