Wirtschaft : Lexikon: Altersteilzeit

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Nach dem Altersteilzeitgesetz vom 1. August 1996 ist Arbeitnehmern der gleitende Übergang in den Ruhestand möglich, wenn sie das 55. Lebensjahr vollendet haben und innerhalb der letzten fünf Jahre mindestens 1080 Kalendertage sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Kern der Altersteilzeit ist die hälftige Reduzierung der Arbeitszeit, wobei der Arbeitnehmer entweder seine wöchentliche Arbeitszeit halbieren kann, oder die Hälfte des Zeitraums bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter voll weiterarbeitet, um dann die restlichen Jahre ganz von der Arbeitsleistung befreit zu sein (sogenanntes Blockmodell). Das Einkommen wird durch Leistungen des Arbeitgebers auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens aufgestockt, die von der Bundesanstalt für Arbeit erstattet werden ( siehe untenstehenden Bericht ). Allerdings nur, wenn gleichzeitig ein arbeitslos Gemeldeter eingestellt wird.

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