Lexikon : Die Schadstoffe

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Im getesteten

Holzspielzeug fanden die Experten mehrfach Formaldehyd. Dieser gasförmige Schadstoff kann aus Klebstoffen im Sperrholz austreten. Er reizt Haut und Schleimhäute und steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) können über Farbstoffe oder Weichmacheröle ins Spielzeug kommen. Einige können Krebs erzeugen oder das Erbgut schädigen. PAK steckten in zwei Dritteln der Spielzeuge im Test. In vielen Puppen fand die Stiftung Nonylphenol, ein Hilfsstoff in der Kunststoffproduktion. Im Tierversuch wirkt es ähnlich wie ein Hormon und steht im Verdacht, die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen. Auch Weichmacher, sogenannte Phthalate, steckten in den Spielzeugen. Sie dünsten aus oder werden durch Kontakt mit Flüssigkeiten freigesetzt – zum Beispiel wenn Kinder am Spielzeug lutschen. Einige gelten als fortpflanzungsgefährdend und sind daher verboten. Ähnlich wirken zinnorganische Verbindungen, die in PVC stecken können. jmi

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