Wirtschaft : Lexikon: Dumping

Unterbieten oder Verschleudern heißt die Übersetzung von Dumping (siehe Bericht Seite 19) aus dem Englischen. Der Begriff kommt ursprünglich aus dem internationalen Handelsrecht. Oft wird er aber auch verwendet, wenn ein Anbieter seine Ware dauerhaft unter dem Einstandspreis verkauft, also unter den eigenen Kosten. Mit Dumping-Angeboten macht ein Unternehmen daher Verluste. Der Verbraucher freut sich über den niedrigen Preis, die Wettbewerber ärgern sich. Ziel des Dumping ist es nämlich, Marktanteile zu gewinnen und/oder andere Anbieter vom Markt zu verdrängen. Eine Dumping-Strategie über längere Zeit kann sich ein Unternehmen nur leisten, wenn es mit anderen Produkten genug Geld verdient. Gelingt es ihm, Konkurrenten vom Markt zu drängen, hebt es die Preise meist wieder an. Über Dumping können sich daher auch die Kunden nur kurzfristig freuen.

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