Wirtschaft : Lexikon: ERA

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Das Entgeltrahmenabkommen (ERA) soll die gleiche Bezahlung von Arbeitern und Angestellte für vergleichbare Tätigkeiten in der Metall- und Elektroindustrie regeln. Seit vielen Jahren streiten sich allerdings Gewerkschaften und Arbeitgeber darüber, wie die Betriebe die dadurch anfallenden Kosten finanzieren sollen. Es wird überlegt, die Anpassungskosten auf mehrere Tarifrunden zu verteilen und aus dem Gesamtvolumen der Tariferhöhung abzuzweigen.

Ein Facharbeiter in der Metallindustrie verdient zwischen 100 und 400 Euro pro Monat weniger als ein vergleichbar eingestufter Angestellter. Besonders benachteiligt sind die gewerblichen Facharbeiter, die weniger Grundgehalt als zum Beispiel technische Zeichner bekommen. Die niedrigeren Löhne der Arbeiter sollen nun den höheren Gehältern der Angestellten angeglichen werden.

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