Wirtschaft : Lexikon: Finanzdienstleister

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Finanzdienstleister, die keine Bank sind, erstellen gezielte Finanzierungs- und Versicherungsmodelle für ihre Kunden. Sie beraten Privatinvestoren oder auch Unternehmen bei Geldanlagen und Krediten und verkaufen dem Kunden dann die entsprechenden Finanzprodukte. Ihre Einnahmen erzielen sie aus Provisionen, die sie beim Verkauf von Versicherungen oder Fonds kassieren. Manche Finanzdienstleister beraten und verkaufen unabhängig, haben also mit keinem Geldinstitut gesonderte Vertriebsverträge geschlossen. Andere dagegen sind abhängig, das heißt, sie arbeiten zum Beispiel mit bestimmten Fondsgesellschaften zusammen, deren Fonds sie ihren Kunden vorzugsweise verkaufen. Zu den umsatzstarken Unternehmen der deutschen Finanzdienstleitungs-Branche gehören beispielsweise MLP (siehe Bericht ), AWD und die Deutsche Vermögensverwaltung.

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