Wirtschaft : Lexikon: IWF

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) wurde auf Beschluss der Währungskonferenz von Bretton Woods an der amerikanischen Ostküste im Juli 1944 eingerichtet. Vordringlichste Aufgabe war und ist es, Ländern vorübergehend beiseite zu stehen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Durch Kontrolle internationaler Zahlungs- und Handelsströme sollten wirtschaftliche Störungen vorzeitig erkannt und vermieden werden. Als Art Finanzfeuerwehr vergibt der IWF entsprechend Überbrückungshilfen - gegen Zusage liberaler Reformprogramme. So auch in Mexiko, Asien, Russland, Argentinien oder in der Türkei. Heute gehören dem IWF über 180 Länder an; Deutschland ist seit 1952 dabei. Die Amerikaner sind der größte Anteilseigner. Sie besitzen so viele Stimmen wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen (Vgl. Bericht auf Seite 15).

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