Wirtschaft : Lexikon: Konjunkturindikator

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Statistiker haben einen sicheren Job in der Wirtschaft. Sie sind es, die mit ihren statistischen Messgrössen Aufschluss über den Zustand und die Entwicklung der Konjunktur geben. Solche Messgrössen nennt man Indikatoren. Beispiele sind das reale Bruttosozialprodukt, die Industrieproduktion, das Preisniveau, die Arbeitslosenquote oder das Verbrauchervertrauen (siehe US-Wirtschaft . Sie werden in Früh-, Präsens- und Spätindikatoren unterteilt. Ein bedeutender Frühindikator ist beispielsweise die Auftragslage der Investitionsgüterindustrie, sie gibt Auskunft über zukünftige Entwicklungen innerhalb einer Branche. Ein Präsensindikator misst die derzeitigen Umsätze oder Produktionszahlen wie zum Beispiel der "Index der Industrieproduktion". Der Spätindikator misst im Nachhinein den Verlauf der Konjunktur, so zum Beispiel die Beschäftigtenzahlen oder die Preisentwicklung (Inflation).

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