Wirtschaft : Lexikon: Plagiat

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Das Einreichen einer bereits geschriebenen Diplomarbeit, die Fälschung eines Picasso oder das Kopieren des Designs einer Kaffeekanne haben eines gemeinsam: alles ist Ideenklau - und damit ein Plagiat. Schon in der Antike wurden Plagiatsvorwürfe erhoben. Allerdings galt eine zitierende Übernahme damals eher als Ehrung für den Zitierten. Erst mit dem Eigentumsbegriff wurde das Plagiat ein rechtsfähiger Tatbestand. Seit 100 Jahren gibt es Urheberrechtsregelungen, die Plagiate verhindern sollen. Ohne Erfolg. Weltweit wird der jährliche volkswirtschaftliche Schaden durch Produktpiraterie mittlerweile auf bis zu 300 Milliarden Euro geschätzt, das Fälschen kostet 200 000 Arbeitsplätze. Die Nachahmer setzen meist auf schlechte Qualität. Damit schädigen sie auch dem Image des Originalherstellers. ( siehe Artikel )

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