Wirtschaft : Lexikon: Strukturausgleich

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Der Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen heißt Risikostrukturausgleich. Sein Ziel ist es, den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen und die Beiträge der Versicherten gerecht zu gestalten. Außerdem soll er die Unterschiede in den Beitragssätzen begrenzen. Er ist im Gesundheitsstrukturgesetz geregelt- und zwar seit 1994. Mit diesem Instrument gleicht das Bundesversicherungsamt einzelne Risikounterschiede nach einem festgelegten Rechtsschema aus. Und zwar bei den beitragspflichtigen Einnahmen von den Versicherten, der Anzahl der familienversicherten Angehörigen und in der Alter- und Geschlechtsstruktur der Versicherten. Das unterschiedliche wirtschaftliche Verhalten der Krankenkassen berücksichtigt das Gesetz nicht.

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