Wirtschaft : Lexikon: Versicherungssteuer

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Die Versicherungssteuer ist eine Verkehrssteuer, das heisst sie wird aus Vorgängen aus dem Rechts- oder Wirtschaftsverkehr erhoben. Sie wird auf die entgeltliche Einräumung von Versicherungsschutz erhoben. Sie unterliegt der Zahlung von Versicherungsprämien und -beiträgen. Steuerschuldner ist der jeweilige Versicherungsnehmer, die Steuer wird jedoch vom Versicherungsunternehmen an die zuständigen örtlichen Finanzämter zugeführt. Ausgenommen von der Versicherungspflicht sind Lebens-, Kranken- und Unfallversicherungen, alle anderen Versicherungen unterliegen dem Versicherungssteuergesetz aus dem Jahre 1959. Die Versicherungssteuer beträgt grundsätzlich 15 Prozent des Versicherungsentgelts. Sie trägt mit einem Aufkommen von über zwei Milliarden Mark zu den Bundessteuern bei.

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