Wirtschaft : Lexikon

opp

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Optionsgeschäften: Bei dem so genannten Put-Optionsgeschäft erwirbt der Käufer der Option das Anrecht, vom Verkäufer die Abnahme einer festgelegten Menge an Wertpapieren zu fordern. Er kann aber auch darauf verzichten, sein Recht wahrzunehmen. Da der Verkäufer nach Herausgabe der Option nur noch eine passive Rolle spielt, wird er auch Stillhalter genannt. Die alternative Variante ist die Call-Option. Durch ihren Erwerb kann der Käufer der Option vom Verkäufer verlangen, eine bestimmte Zahl von Wertpapieren an ihn abzugeben. Bei allen Optionsgeschäften vereinbaren die Vertragspartner eine Frist, innerhalb der die Option eingelöst werden kann. Ebenso wird der dann zu zahlende Preis festgelegt. Für den Erwerb einer Option muss der Käufer eine Prämie bezahlen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar