Wirtschaft : LEXIKON

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Der Begriff bedeutet übersetzt soviel wie „privates Beteiligungskapital“. Das Geschäft der Finanzinvestoren ist es, außerhalb der Börsen bei institutionellen Investoren und vermögenden Privatleuten Geld einzusammeln. Dieses Geld, für das die Anleger eine hohe Rendite verlangen, fließt in einen Fonds („Private Equity Fonds“). Mit dessen Mitteln kaufen die Investoren dann Beteiligungen, die ein hohes Wachstum versprechen. Ihr Ziel ist es, diese Beteiligungen später gewinnbringend wieder zu verkaufen.

HEDGE FONDS

Anders als Private Equity Fonds sind Hedge Fonds eher kurzfristig orientiert. Sie sind am ehesten das, was SPD-Chef Franz Müntefering mit „Heuschrecken“ kritisierte. Hedging (to hedge = einzäunen, absichern) beschreibt eigentlich Geschäfte, mit denen starke Kurseinbrüche – etwa bei Währungen oder Aktien – abgesichert werden. Den sehr verschiedenen Strategien und Anlageprofilen der Fonds ist das Ziel gemeinsam, in steigenden und in fallenden Märkten möglichst rasch das eingesetzte Kapital zu vermehren.

EIGEN- UND FREMDKAPITAL

Eigenkapital sind die Mittel, die den Eigentümern (zum Beispiel Aktionären oder Gesellschaftern) eines Unternehmens gehören. Es kann von außen zum Beispiel durch eine Kapitalerhöhung beschafft werden. Im Gegensatz zum Eigenkapital steht das Fremdkapital. Hier stammt das Geld aus externen Quellen, in der Regel aus Bankkrediten.

MERGERS & ACQUISITIONS (M&A)

Die Begriffe stammen aus dem Englischen und heißen übersetzt Fusionen und Übernahmen. Das ist der Sammelbegriff für den Kauf und/oder die Verschmelzung von Firmen. In den meisten Staaten muss eine Kontrollbehörde zustimmen, um zu verhindern, dass das neue Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung erreicht. Für kleinere Zusammenschlüsse ist in Deutschland das Bundeskartellamt zuständig, für größere die europäische Kommission. pet

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