Wirtschaft : Lintec hat Kaufpreis für Aktienpaket noch nicht bezahlt

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Der Berliner Verkehrstechnik-Spezialist Trion Technology AG steckt wieder in Schwierigkeiten. Erst am 25. Oktober hatte die Lintec Computer AG, Taucha, die Mehrheit bei Trion übernommen und das Unternehmen so vor der Insolvenz bewahrt. Nach Aussage des Trion-Vorstands Andreas Brakmann, hält Lintec jedoch seine damaligen Zusagen nicht ein. So sei bis heute der Kaufpreis von rund drei Millionen Mark für 40,14 Prozent der Anteile nicht gezahlt worden. Auch habe das Unternehmen Trion bisher kein operatives Geschäft gebracht und sich nicht um die Sanierung des Unternehmens bemüht. Vielmehr versuche Lintec, Geld aus der Firma zu entnehmen, sagte Brakmann. Der vermeintliche Retter habe sich als "schwarzes Schaf" erwiesen. Nach Aussage von Lintec ist der Kaufpreis für das Aktienpaket noch nicht überwiesen worden, weil der Verkäufer, Trion-Gründer Sami Tabbara, seinerseits Zusagen nicht eingehalten habe. Man habe aber bereits Vorschläge für die Sanierung gemacht. Ein konkretes Geschäft gebe es jedoch noch nicht. 1999 erwartet Trion einen Umsatz von neun Millionen Mark und einen Verlust von ebenfalls mindestens neun Millionen Mark.

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