Wirtschaft : Linux

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Das von dem Finnen Linus Thorwalds Anfang der 90er Jahre entwickelte Betriebssystem Linux (siehe Beitrag auf dieser Seite) ist der bekannteste Vertreter der OpenSource-Software. Bei diesen Programmen stehen die Quellcodes – anders als bei den Microsoft-Produkten – jedermann offen zur Verfügung. Die Entwicklergemeinde kann dadurch vorhandene Programme verbessern und erweitern, muss sie aber dann ebenfalls als freie Software weitergeben. Verfechter der Open-Source-Philosophie schätzen daran zum einen die höhere Flexibilität der Programme. Zum anderen wird die größere Sicherheit der Systeme hervorgehoben, da jeder Entwickler die Möglichkeit habe, vorhandene Fehler aufzufinden und auszumerzen. Allerdings sind längst nicht alle Linux-Programme kostenlos. Für viele Office-Pakete für Linux müssen genauso Lizenzgebühren gezahlt werden wie für einige Programme, mit denen Windows-Anwendungen unter Linux laufen. sag

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