Wirtschaft : Lipobay und die Folgen: Das Deutsche Arzneimittelgesetz

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Das erste deutsche Arzneimittelgesetz von 1961 verlangte nur die Registrierung eines neuen Medikaments. Infolge des Contergan-Skandals trat am 1. Januar 1978 eine Reform in Kraft. Von nun an durften neue Medikamente nicht ohne Zulassung auf den Markt gebracht werden. "Es ist der Zweck dieses Gesetzes, im Interesse einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung von Mensch und Tier für die Sicherheit im Verkehr mit Arzneimitteln, insbesondere für die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Arzneimittel ... zu sorgen", heißt es im ersten Paragrafen. Zulassungsverfahren, Arzneimittel-Prüfrichtlinien, Fristen für die Erteilung und Voraussetzungen für eine klinische Prüfung von Medikamenten sind in dem Gesetzestext festgelegt. Durch insgesamt zehn Novellierungen ist das Arzneimittelgesetz in den vergangenen 23 Jahren ständig erweitert worden.

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