Wirtschaft : LKW-Aktien: Daimler-Chrysler

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Der Kurssturz scheint unaufhaltsam. Die Aktie des Stuttgarter Automobilkonzerns Daimler-Chrysler ist deutlich niedriger bewertet als es die Stuttgarter vor der Fusion mit den Amerikanern waren. Zuletzt notierte die Aktie Ende 1996 auf dem jetzigen Niveau. Die meisten Analysten sind weiterhin skeptisch. Erst jüngst setzten die Deutsche Bank und Merck Finck den Wert auf "Verkaufen". Weder die Absicht der Stuttgarter, mit einem großen Nutzfahrzeughersteller in China zusammenzuarbeiten noch das zu erwartende Rekordjahr von Mercedes Benz für seine deutschen Pkw-Marken lässt die Stimmung umschlagen. "Chrysler hat große Probleme. Im dritten Quartal sind vermutlich Verluste zu erwarten, die sich auch massiv auf die Gesamtprofitabilität des Unternehmens ausschlagen werden", meint Merck Finck-Analystin Pia Christina Schulze. Analysten halten es allerdings für möglich, dass die Aussicht auf eine Dividendenrendite von knapp 4,5 Prozent einen weiteren Kursabsturz der Daimler-Chrysler-Aktie verhindern wird.

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