Wirtschaft : Lob für die Beipackzettel

Berlin - Die seit Juli vorgeschriebenen Beipackzettel für Finanzprodukte sind einer ersten Analyse der Stiftung Warentest zufolge gut. Die Angaben zu Fakten und Risiken von Produkten zur Geldanlage seien im Großen und Ganzen übersichtlich und verständlich, berichtet die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Die Tester machten demnach allerdings auch eine Schwachstelle aus – bei den Informationen zu Geldanlagen in fremden Währungen.

Bei solchen Finanzprodukten bleibe in den Beipackzetteln oft das Währungsrisiko unberücksichtigt, bemängelt die Zeitschrift. So sei etwa ein Geldmarktfonds, der in den US–Dollar investiert, in die niedrigste von sieben Risikoklassen eingestuft worden. Dies sei vielleicht aus Sicht des Anbieters richtig, nicht aber aus Sicht des Anlegers, kritisierten die Tester. Für diesen nämlich bestehe bei Anlagen in Fremdwährungen grundsätzlich die Gefahr, dass er einen Teil seiner Anlage verliert, nämlich dann, wenn der Kurs der betroffenen Währung gegenüber dem Euro fällt. AFP

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