Lohnende Kooperation : Yahoo profitiert von Zusammenarbeit mit Microsoft

Der Internetpionier Yahoo kommt nur mühsam vom Fleck: aufgrund schwächelnder Werbeeinnahmen im zweiten Quartal konnte Yahoo seinen Umsatz lediglich um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) steigern.

Sunnyvale - Der Gewinn sprang dank Einsparungen und der Zusammenarbeit mit Microsoft bei der Internetsuche allerdings unterm Strich um 51 Prozent auf 213 Millionen Euro. Werbung ist die wichtigste Einnahmequelle für Yahoo. Bei der sogenannten Display-Werbung, zu der auch Bannerwerbung zählt, verzeichne Yahoo ein „gesundes Wachstum“, betonte Yahoo-Chefin Carol Bartz. Bei den Suchanzeigen habe das Geschäft jedoch nicht den Erwartungen entsprochen. Microsoft und Yahoo hatten im Juli 2009 vereinbart, bei der Internetsuche zusammenzuarbeiten. Im Zuge der Neuausrichtung hatte Bartz rund 2000 Stellen abgebaut. Die Kooperation soll aber erst im Herbst durchstarten und Früchte tragen. Die Partner wollen gemeinsam gegen Google antreten. Google liegt derzeit noch in einer ganz anderen Klasse als Yahoo und konnte, dank sprudelnder Werbeeinnahmen aus dem Suchmaschinengeschäft, seinen Umsatz kräftig steigern. Bartz macht wenig Hoffnung darauf, die Lücke bald verringern zu können. dpa

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