Wirtschaft : Lokführer und Bahn verhandeln wieder

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) (dpa/AFP). Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben am Freitag in Frankfurt einen neuen Anlauf unternommen, um den Tarifkonflikt beizulegen. Die Verhandlungen sind nötig geworden, weil die GDLTarifkommission den einvernehmlichen Schlichterspruch am Donnerstag überraschend nicht gebilligt hatte. Sollte es zu keiner Einigung kommen, schließt die GDL Streiks nicht aus. Für die meisten Beschäftigten des Bahn-Konzerns ist der Tarifkonflikt schon beigelegt. In der GDL sind 35000 Lokführer organisiert. Die Gewerkschaft besteht darauf, von den anderen Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA „die uneingeschränkte Kompetenz und die Tarifführerschaft“ für alle Angelegenheiten der Lokführer zu bekommen. Für die übrigen 160000 Bahn-Beschäftigten hatten Transnet und GDBA mit dem Bahn-Vorstand eine Einigung erzielt, wonach Löhne und Gehälter ab Mai 2004 um 3,2 Prozent steigen. Am Donnerstag hatte die GDL die Empfehlung der Schlichter zur Übernahme dieser Vereinbarung abgelehnt.

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