Wirtschaft : Lufthansa auf Krieg vorbereitet

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Die Lufthansa hält trotz des Risikos eines neuen Golfkrieges an ihrer Ergebnisprognose für 2002 fest. Das Unternehmen habe sich auf einen möglichen Irak-Krieg „bestens vorbereitet“, sagte der stellvertretende Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber am Rande eines Tourismus-Kongresses in Wiesbaden. Dies gelte sowohl für die Treibstoffsicherung als auch für Ausweichrouten um das mutmaßliche Kriegsgebiet. Außerdem gebe es einen Notfallplan zur Reduzierung der Flugkapazitäten, falls die Nachfrage sinken sollte. Bislang rechnet die Lufthansa mit einem Ergebnis von mindestens 500 Millionen Euro für dieses Jahr. rtr

ADAC startet Versicherung

Europas größter Automobilclub ADAC bietet ab Oktober erstmals eine eigene Kraftfahrzeug-Versicherung an. Vor allem Fahranfänger erhielten im Vergleich zu bestehenden Konkurrenz-Offerten besonders günstige Konditionen, teilte der ADAC mit. Auch für die übrigen Autofahrer sei die Versicherung eine attraktive Alternative. Bislang war der ADAC nur als Vermittler für mehrere Versicherungsgesellschaften aufgetreten. Risikoträger der Versicherung sind der Deutsche Herold und die Kravag. dpa

Alstom erwartet Fusionen

Die Marktbereinigung in der Bahnindustrie geht weiter. „Mittelgroße Hersteller versuchten, Systemanbieter zu werden“, sagte der Chef der deutschen Alstom, Hans-Jürgen Jabs, auf der Fachmesse Innotrans. Bei den Zulieferern komme es zu Fusionen, sagte Jabs weiter. Außerdem werde der Konkurrent Bombardiernoch einige Zeit für die Integration des übernommenen Adtraz-Konzern benötigen. Eigene Firmenzukäufe wollte Alstom nicht ausschließen, gegenwärtig sei aber keine Übernahme geplant. Der französische Bahntechnikkonzern ist das weltweit zweitgrößte Unternehmen der Branche. rtr

Erstes UMTS-Netz in Europa

Die Mobilkom Austria, Tochter der Telekom Austria, hat am Mittwoch erstmals in Europa ein UMTS- Handynetz gestartet. In allen Landeshauptstädten außer in Salzburg gingen so genannte Basisstationen in Betrieb, sagte Mobilkom-Generaldirektor Boris Nemsic. Damit könnten 25 Prozent der Bevölkerung erreicht werden. UMTS-Handys seien jedoch noch nicht verfügbar. Sie sollten von den Herstellern „in drei bis sechs Monaten“ angeboten werden. dpa

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