Wirtschaft : Lufthansa: Die Chronologie des Streiks

5. Februar: Erste Sondierungsgespräche mit den Gewerkschaften ÖTV und DAG für die 50 000 in Deutschland tätigen Mitarbeiter am Boden und in den Kabinen. Zum Auftakt der Verhandlungen fordert Cockpit Gehaltsverbesserungen von durchschnittlich über 30 Prozent.

23. März: Ein Warnstreik des Boden- und Kabinenpersonals führt zu Beeinträchtigungen des Flugverkehrs. 7000 Passagiere sind betroffen.

24. März: Die Lufthansa einigt sich mit der Gewerkschaft Verdi auf eine um 3,5 Prozent höhere Grundvergütung für das Boden- und Kabinenpersonal. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 14 Monaten.

28. März: Mehr als 200 Piloten legen die Arbeit nieder. Wegen des Warnstreiks fallen mehr als 100 Flüge aus.

9. April: Lufthansa bietet inzwischen Gehaltsverbesserungen von zehn bis 16,7 Prozent für das laufende Jahr. Cockpit ruft die Piloten zur Urabstimmung auf.

3. Mai: 96,2 Prozent der stimmberechtigten Cockpit-Mitglieder votieren für einen unbefristeten Streik.

4. Mai: Die Lufthansa-Piloten legen für zwölf Stunden die Arbeit nieder. Von 500 geplanten Flügen fallen etwa drei viertel aus, 30 000 Passagiere sind betroffen.

9. Mai: Die Tarifverhandlungen zwischen werden erneut ausgesetzt. Die Gewerkschaft weist das neue Angebot zurück, das eine Gehaltssteigerung von 10,6 Prozent sowie eine Ergebnisbeteiligung von zwei Monatsgehältern vorsieht.

10. Mai: Der erste ganztägige Streik der Piloten führt zu mehr als 900 Flugabsagen. 114 000 Passagiere sind betroffen.

16. Mai: Nach dem Scheitern viertägiger Gespräche droht ein weiterer ganztägiger Streik am heutigen Donnerstag.

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