Wirtschaft : Lufthansa: "Wir sind klar die Verlierer" - Reisebüros müssen mehr ran

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Beim Bundesverband mittelständischer Reiseunternehmen (asr) wird auf den streikbedingt höheren Verwaltungsaufwand verwiesen. "Kunden, die ein Lufthansa-Ticket bei uns gekauft haben, aber umbuchen können, wollen ihr Ticket gegebenenfalls stornieren", sagt Verbandspräsident Gerhard Knappe. Pro Kunde sei mit einer zusätzlichen Arbeitsstunde zu rechnen. Einen Entschädigungsaufwand gebe es nicht: "Wir sind die Verlierer. Versuchen Sie mal, für stornierte Tickets Provision zu erhalten." Beim Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verband (DRV) sieht man das etwas gelassener. Hauptgeschäftsführer Jochen Martin erwartet keine Schwierigkeiten, sofern sich die Streiks in Grenzen halten und die Veranstalter den Transport gewährleisten können. Probleme fürchtet er allenfalls bei Zubringerflügen für Kreuzfahrten. Denn ein Kunde, der Flug und Kreuzfahrt pauschal gebucht hat, hat im Zweifel auch Anspruch auf Schadensersatz.

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